Storage Virtualization
 
  

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Glossar

Storage Technology Glossary [SearchStorage.com]

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Adapter
Hardware, über die Geräte miteinander interagieren können. Meistens ermöglicht ein Adapter einem Computer den Zugriff auf Peripheriegeräte oder Netzwerke. In der gemeinsamen SAN Architektur ermöglicht der Hostbusadapter die Verbindung mit dem SAN.

Agent
Im Client/Server-Modell ist ein Agent der Teil des Systems, der für einen Client Informationen vorbereitet und diese mit einer Serveranwendung austauscht. Im SNMP ist der Agent eine Softwareschicht, die SNMP-Daten sammelt und zur SNMP-Managementanwendung überträgt.

Alarm vs. Alert (Alarm im Gegensatz zu Alert)
Genau genommen ist ein Alarm eine nicht normale Bedingung (oder Status), die eine Leistungs- oder Geräteverschlechterung oder einen Defekt anzeigt. Ein Alert ist die Anzeige einer Änderung (bzw. Status) von einer normalen zu einer Alarmbedingung oder umgekehrt. Der Begriff "Alarm" wird jedoch oft verwendet, wo "Alert" genauer wäre. Zum Beispiel erscheint "alarm dialout" sowohl bei der Änderung vom Alarm zum Normalzustand als auch bei der Änderung vom Normalzustand zum Alarm.

Application Programmer Interface (API, Anwendungsprogrammierschnittstelle)
Eine genau definierte Menge von Programmschnittstellen (in der Regel Unterprogrammaufrufe), die von Entwicklern zum Erstellen von Software verwendet werden, die mit einer Anwendung oder einem Gerät kommuniziert.

Arbitrated Loop (FC_AL)
Eine Fibre-Channel-Topologie; eine preisgünstige Lösung zum Hinzufügen mehrerer kommunizierender Geräte in einer einzigen Ringleitung. In einer einzelnen Ringleitung können bis zu 126 Knoten unterstützt werden.

Asynchronous Mirror (Asynchroner Spiegel)
Ein gespiegeltes Laufwerk, bei dem das Ziel um eine willkürliche Anzahl von I/O-Operationen hinter der Quelle zurückliegt. Der Umfang des Rückstands ist normalerweise von der Anzahl der I/O-Operationen an der Quelle und von der zwischen der Quelle und den Zielspiegeln verfügbaren Bandbreite abhängig. Asynchrone Spiegel werden oft für Datenreplikationen über große Entfernungen verwendet, wenn die erforderliche Zeit für die Übertragung einer Schreibanforderung von der Quelle zum Ziel ein erheblicher Engpass für den Anwendungsserver wäre, der den Schreibbefehl ausgibt.

Asynchronous Operations (Asynchrone Operationen)
Operationen, die ausgeführt werden können, ohne dass sie bezüglich der Zeit synchronisiert werden müssen. Asynchrone Operationen können sich zeitlich überschneiden. Das Prinzip der asynchronen I/O-Operationen ist wichtig für die Verwendung von unabhängigen Zugriffanordnungen in durchsatzintensiven Anwendungen.

Availability (Verfügbarkeit)
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein System zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbar ist. Als zeitlicher Durchschnitt drückt diese Funktion den erwarteten Prozentsatz der Zeit aus, zu der ein System für sinnvolle Aufgaben verfügbar ist.

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Backup Server (Sicherungsserver)
Ein Computer- und Speichersystem, das als Netzwerkressource Dienste zum Sichern und Wiederherstellen für das Netzwerk bereitstellt.

Bus
Der Hauptkommunikationsweg in einem Computer; ein elektrischer Pfad, auf dem Signale von einem Teil des Computers zu einem anderen gesendet werden, z. B. von der CPU zur Festplatte.

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Cache
Kurzzeitspeicher für Informationen oder Befehle, meistens schneller als der Primärspeicher. Daten können aus dem Cache viel schneller abgerufen werden, als direkt aus dem Primärspeicher. Mehr Cache führt zu besserer Leistung. Cache wird auf allen Stufen der Computerhardware häufig verwendet, von Prozessorcaches in der CPU bis zu Festplatten- und I/O-Caches im Systemspeicher.

Cache Memory (Cachespeicher)
Ein spezieller Speicherbereich, der verwandte Daten sammelt und hält, bis ein Verarbeitungs- oder Speichermodul für die Verarbeitung der Daten bereit ist. Damit soll die Gesamtleistung des Systems verbessert werden. In Festplattenlaufwerken ist der Cache in der Regel als schneller Halbleiterspeicher implementiert.

Channel (Kanal)
Eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung, deren Hauptaufgabe der Transport von Daten von einem Punkt zu einem anderen ist. Ein elektrischer Pfad für die Übertragung von Daten und Steuerinformationen zwischen einer Festplatte und einem Festplattencontroller.

Client
[1] Ein Empfänger von Diensten in einer Client/Server-Anwendung. Clients können Workstations oder andere Server sein. [2] Der Teil der Software, mit dem die Anwender interagieren. [3] Ein Softwareprogramm für die Kontaktaufnahme mit und die Datenübertragung von einem "Server"-Softwareprogramm auf einem anderen Computer, oft über große Entfernungen. Jedes "Client"-Programm ist so ausgelegt, dass es nur mit einem oder mehreren Typ(en) von Serverprogramm(en) zusammenarbeitet, so wie jeder Server eine spezielle Art von Clientprogramm erfordert.

Client/Server
[1] Die Beziehung zwischen Rechnern in einem Kommunikationsnetzwerk. Der Client ist der anfordernde Rechner, der Server der liefernde Rechner. Wird auch zur Beschreibung der Informationsmanagementbeziehung zwischen Softwarekomponenten in einem Verarbeitungssystem verwendet. [2] Eine Systemarchitektur, in der ein oder mehrere Programme (Clients) Rechen- oder Datendienste von einem anderen Programm (Server) anfordern.

Controller
Ein physikalisches Modul, das Signale auswertet, die zwischen dem Prozessor des Rechners und einem Peripheriegerät ausgetauscht werden.

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Data Accessibility (Datenzugänglichkeit)
Ein Begriff, der die Systemanforderungen für Netzwerkspeicher mit kontinuierlichem Zugriff auf Dateien und Daten, hoher Leistung und Schutz vor Datenverlust definiert.

Data Availability
Die Fähigkeit einer Anwendung, rechtzeitig auf korrekte Daten zuzugreifen. Bedeutet in der Regel kontinuierliche Datenverfügbarkeit bei einem Komponentenausfall.

Data Compression (Datenkompression)
Verringert den für die Speicherung der Daten erforderlichen Platzbedarf. Als Methoden zur Datenkompression werden z. B. Leerzeichen durch der Anzahl der Zeichen oder redundante Daten durch kürzere Ersatz-"Codes" ersetzt. Unabhängig davon, wie Daten komprimiert werden, ist vor der Verwendung der Daten immer eine Dekomprimierung erforderlich.

Data Reliability (Datenzuverlässigkeit)
Wird als mittlere Zeit bis zu einem Datenverlust (Mean Time to Data Loss, MTDL) ausgedrückt. Dies ist die durchschnittliche Zeitdauer, über die die auf einem Festplattensubsystem gespeicherte Daten richtig abgerufen werden können.

Data Transfer Rate (Datenübertragungsgeschwindigkeit)
Die Geschwindigkeit, mit der Daten zu oder vom Speichermedium übertragen werden. Für Festplattengeräte wird die Datenübertragungsgeschwindigkeit in der Regel in Millionen Bytes pro Sekunde (MB/s) gemessen.

Direct Access Storage Device (DASD, Direktzugriffsspeichergerät)
Sämtliche Online-Datenspeichergeräte. Eine adressierbare Diskette, Festplatte oder ein CD-ROM-Abspielgerät ist ein DASD.

Disaster Protection (Ausfallschutz)
Eine Menge von Regeln und Prozeduren, mit denen ein Computer wieder in den Betriebszustand gebracht werden kann, nachdem ein unvorhergesehenes Ereignis aufgetreten ist. Das Verbringen von Datensicherungen nach außerhalb ist die minimale grundlegende Vorsichtsmaßnahme für den Ausfallschutz. Die Remote-Kopie wird zur Wiederherstellung von Daten verwendet, wenn nach dem Ausfall nicht auf den lokalen Speicher zugegriffen werden kann.

Disk array (Festplattenarray)
Eine Anordnung von zwei oder mehr Festplattenlaufwerken mit Steuersoftware. Festplattenarrays enthalten in der Regel einen RAID-Controller, der Rechnern die Speicherkapazität der Festplatten als eine oder mehrere virtuelle Festplatten anzeigt.

Disk Mirroring (Festplattenspiegelung)
Eine fehlertolerante Methode, bei der Daten gleichzeitig an zwei verschiedenen Stellen geschrieben werden (in der Regel Festplatten, es können aber auch logische Laufwerke in anderen Anordnungen sein.) Die Festplatten arbeiten parallel und speichern und aktualisieren dieselben Dateien. Das Spiegeln allein garantiert keinen Datenschutz. Wenn beide Festplatten gleichzeitig ausfallen, sind die Daten verloren.

Disk Striping
Eine Art von Festplattenanordnungsmapping, bei dem aufeinander folgende Datenstreifen im Round-Robin-Verfahren aufeinander folgenden Platten der Anordnung zugeordnet werden. Ein Striped Array, auch als RAID Level 0-Array bekannt, das so ausgelegt ist, dass bei geringen Kosten hohe I/O-Leistung zur Verfügung steht. Die Nettodatenzuverlässigkeit ist aber niedriger als bei jeder einzelnen Festplatte der Anordnung.

Disk Subsystem (Festplattensubsystem)
Eine Anordnung von Festplatten mit der erforderlichen Hardware zur Verbindung der Festplatten mit einem oder mehreren Hostcomputern. Die Hardware kann einen intelligenten Controller enthalten, oder die Festplatten können direkt an einen I/O-Busadapter eines Hostcomputers angeschlossen sein.

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Fabric (Struktur)
Ein Fibre-Channel-Netzwerk, das aus mehreren Geräten besteht, die über einen oder mehrere Switches miteinander verbunden sind, die für die Verbindung von Knoten und Routingrahmen Fibre-Channel-Methoden verwenden.

Fabric Switch (Strukturswitch)
Bei dieser Switchkategorie kann jeder Port von jedem Switch (je nach Bandbreitenverfügbarkeit) den Zugang mit voller Geschwindigkeit zu einem anderen Port im Netzwerk ermöglichen. Das Netzwerk besteht aus einer Struktur von miteinander verbundenen Switches.

Fibre Channel (FC)
Eine Hochgeschwindigkeitsnetzwerkübertragungstechnologie, die Daten mit bis zu 1 Gigabit/s (bei den neuesten Produkten 2 Gigabit/s) über eine Entfernung von bis zu 10 Kilometern zwischen zwei Ports übertragen kann. Fibre-Channel wird zum größten Teil zugeschrieben, wegen seiner Leistung und Konnektivitätseigenschaften das SAN-Modell ermöglicht zu haben. Fibre-Channel unterstützt Punkt-zu-Punkt-, Arbitrated Loop-, und vermittelte Topologien.

Fibre Channel Arbitrated Loop (FCAL)
Arbitrated Loop ist eine der möglichen physikalischen Topologien von Fibre-Channel. Bei dieser Topologie ist der Fibre-Channel in einer Ringleitung mit Geräten verbunden, die alle in der Ringleitung eingeschleift sind. Man kann es sich als eine ähnliche Struktur wie ein Token Ring-Netzwerk vorstellen. An eine Ringleitung können bis zu 126 Knoten angeschlossen werden.

Fibre Channel Topology (Fibre-Channel-Topologie)
Für die Fibre-Channel-Verbindung gibt es eine Reihe von möglichen Topologien. Eine mögliche Topologie ist Punkt-zu-Punkt, wobei zwischen den Knoten des Fibre-Channels eine direkte Verbindung besteht. Eine weitere Möglichkeit ist Arbitrated Loop, wobei mehrere Knoten miteinander verbunden werden können. Schließlich gibt es die Fibre-Channel-Fabric-Topologie, bei der mit Switches mehrere Ringleitungen und Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zu einem Netzwerk kombiniert werden können.

File System (FS, Dateisystem)
Teil eines OS, der alle Dateien verfolgt, speichert und überwacht. Auf das Dateisystem kann von anderen Teilen des OS zugegriffen werden, z. B. mit Anwendungen über ausführlich dokumentierte APIs.

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Gigabyte, Gbyte (GB)
[1] Ein Milliarde (geringfügig mehr) Bytes von Daten bzw. tausend Megabytes. [2] Abkürzung für 1.000.000.000 (10 hoch 9) Bytes. Manche verwenden lieber die (10 hoch 9)-Konvention, die üblicherweise in der I/O-Literatur verwendet wird, statt der 1.073.741.824 (2 hoch 30)-Konvention, die manchmal zur Beschreibung des Systemspeichers von Computern verwendet wird.

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High availability (Hohe Verfügbarkeit)
Die Fähigkeit eines Systems, ohne Unterbrechung und mit größerer Zuverlässigkeit als seine Einzelkomponenten zu funktionieren. Hohe Verfügbarkeit wird meistens durch Fehlertoleranz erreicht.

Host Bus Adapter (HBA, Hostbusadapter)
Eine Hardwarekarte, die mit dem Computerbus verbunden ist und eine Verbindung mit Speichergeräten herstellt.

Host Computer (Hostcomputer)
Ein beliebiges Computersystem, an das Festplatten direkt angeschlossen sind, auf die zugegriffen werden kann. Großrechner, Server, Workstations und PCs können alle Hostcomputer sein, wenn Festplatten an sie angeschlossen sind.

Hot Spare
Oder auch Online spare. Eine Festplatte, die im System vorhanden ist, aber normalerweise nicht verwendet wird, bis eine andere Festplatte ausfällt. Zu diesem Zeitpunkt ersetzt der Hot Spare automatisch die ausgefallene Festplatte.

Hot Swap
Der Austausch einer defekten Ersatzeinheit (Replacement Unit, RU) gegen eine funktionierte Ersatzeinheit in einem Festplattensubsystem. Der Austausch kann bei laufendem Subsystem durchgeführt werden (normale Funktion). Hot Swaps werden manuell durchgeführt.

Hub
Ein einfaches Verbindungsgerät, über das Geräte durch Anschluss an einen Hubport mit einer Fibre-Channel-Ringleitung verbunden werden können. Der Vorteil davon ist, dass Ausfälle eines einzelnen Geräts in der Ringleitung von den anderen Ports in der Ringleitung isoliert werden können. Im Gegensatz zu einem Fibre-Channel-Switch ist die Gesamtbandbreite des Hubs jedoch gleich der Bandbreite einer einzelnen Fibre-Channel-Ringleitung.

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I/O Driver (I/O-Treiber)
Eine Hostcomputersoftwarekomponente (in der Regel Teil des Betriebssystems), deren Funktion die Steuerung eines an den Hostcomputer angeschlossenen Peripheriecontrollers oder -adapters ist. I/O-Treiber kommunizieren zwischen Anwendungen und I/O-Geräten und können in einigen Fällen Daten übertragen. Dies ist bei Festplattentreibern jedoch nur selten der Fall, da die meisten Festplattenadapter und -controller Datenübertragungen über eingebaute Hardware durchführen.

I/O Load
Die Abfolge von I/O-Anforderungen, die von der Hostrechnerumgebung an ein oder mehrere Festplattensubsysteme gesendet werden. Die Hostrechnerumgebung umfasst sowohl Anwendungen als auch Hostzusatzfunktionen, z. B für Swapping, Paging und Dateisystemaktivitäten.

I/O Operations per Second (IOPS, I/O-Operationen pro Sekunde)
Ein allgemeines Maß für die I/O-Leistung. Diese Angabe ist nur sinnvoll, wenn auch der I/O-Typ und das Verhältnis der I/O-Operationen angegeben wird, z. B. IOPS beim Lesen.

Incremental Backup (Inkrementelle Sicherung)
Ein Operation, bei der alle Daten gesichert werden, die geändert oder seit einem bestimmten Datum hinzugefügt worden sind. Als Datum gilt dabei in der Regel das Datum der letzten Voll- oder inkrementellen Sicherung.

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JBOD
Just a Bunch of Disks (Nur ein paar Festplatten). Bezieht sich auf eine Festplattenkonfiguration, bei der es keine Redundanz gibt und jede Festplatte als separate, unabhängige Einheit behandelt wird. Es wird kein Data Striping angewandt.

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Latency (Wartezeit)
Ein Maß für die Zeit, die für das Senden eines Rahmens zwischen zwei Standorten benötigt wird. Eine geringe Wartezeit ist eine grundlegende Voraussetzung für Speicheranwendungen und ist typisch für I/O-Kanaltechnologien. Fibre-Channel-Verbindungen zeichnen sich durch geringe Wartezeiten aus. Bei einem Festplattenlaufwerk bezieht sich Wartezeit auf die Drehzahl der Festplatte und muss bei der Bestimmung der Gesamtzugriffszeit berücksichtigt werden.

Local Area Network (LAN)
[1] Ein Netzwerk, das ein relativ kleines geographisches Gebiet abdeckt (meist nicht größer als eine Etage oder ein Gebäude). Verglichen mit WANs zeichnen sich LANs meist durch relativ hohe Datenübertragungsgeschwindigkeiten aus. [2] Ein Netzwerk, das die Datenübertragung und Kommunikation zwischen Hardwaregeräten ermöglicht, meist in einem Gebäude oder Komplex. [3] Hochgeschwindigkeitsdatenübertragungen über Twisted Pair, Koaxialkabel oder LWL, bei der Terminals, PCs, Großrechner und Peripheriegeräte über Entfernungen von etwa 1,5 km oder weniger miteinander verbunden werden.

Logical Disk (Logische Festplatte)
Eine Gruppe von nacheinander adressierten Festplattenblöcken als Teil eines einzigen virtuellen Disk-to-Member Festplattenmappings. Logische Festplatten werden in einigen Array-Implementierungen als Bestandteile logischer Laufwerke oder Partitionen verwendet.

Logical Unit Number (LUN, Logische Gerätenummer)
Die SCSI-Nummer eines logischen Geräts (das einer virtuellen Festplatte entspricht) eines Speichergeräts.

Logical Volume (Logisches Laufwerk)
Eine virtuelle Festplatte, die aus einer oder mehreren logischen Festplatten besteht. Wird auch als virtuelle Festplatte, Laufwerksatz oder Partition bezeichnet.

LUN Masking (LUN-Maskierung)
LUN-Maskierung ist eine Technik unter Verwendung von Software (die auf jedem Anwendungsserver ausgeführt wird), die die LUNs von Festplatten "versteckt", auf die der Anwendungsserver nicht zugreifen darf.

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Mapping
Ein Begriff, der zur Beschreibung des Prozesses der Zuweisung eines Festplattenlaufwerks zu einem Anwendungsserver verwendet wird.

Mean Time Between Failures (MTBF, Mittlere Zeit zwischen Ausfällen)
Ein Maß für die Gerätezuverlässigkeit; je größer die MTBF, desto zuverlässiger das Gerät.

Metadata (Metadaten)
Daten, die Daten beschreiben. Bei Festplattenanordnungen bestehen Metadaten oft aus Elementen wie Arraymitgliedschaft, Mitgliedsegmentgrößen, Beschreibungen der logischen Festplatten und Partitionen und Arraystatusinformationen.

Mirroring (Spiegelung)
Eine Form von RAID, bei der der Arraycontroller (oder das Betriebssystem) zwei oder mehr identische Kopien der Daten auf separaten Speichergeräten aufbewahrt, mit dem Ziel, die Datenressourcen zu schützen und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Auch als RAID Level 1 und Disk Shadowing bekannt.

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Network (Netzwerk)
[1] Eine Anordnung von Computern und anderen Geräten, die über ein Netzwerkmedium miteinander kommunizieren können. [2] Eine Ansammlung von miteinander verbundenen Knoten, Workstations, Dateiservern und/oder Peripheriegeräten mit eigenem Protokoll, das die Interaktion unterstützt.

Network Storage Resource (Netzwerkspeicherressource)
Eine Speichergruppe, auf die von jedem Client im Netzwerk zugegriffen werden kann. Der Zugriff ist für den Anwender vollständig transparent, unabhängig davon, ob der Speicher online oder nearline ist.

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Operating System (Betriebssystem)
Ansammlung von Programmen, die die gemeinsam die Hardware und Software verwalten. Durch das Betriebssystem wird die Hardware erst verwendbar. Das Betriebssystem verfügt über Mechanismen, die Anwendungsprogramme zur Interaktion mit dem Computer nutzen.

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Partition
Eine virtuelle Festplatte. Der Begriff Partition wird meistens verwendet, wenn eine Redundanzgruppe einer Hostbetriebsumgebung als mehr als eine virtuelle Festplatte bzw. Laufwerkgruppe angezeigt wird. Wird auch in komplexen Arrays mit dynamischem Mapping zur Angabe einer Ansammlung von Redundanzgruppen verwendet, die zur Bereitstellung von Speicher für eine Untermenge der virtuellen Festplatten eines Arrays dienen.

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RAID Level
Eine Zahl, die die allgemein Konfiguration eines Arrays angibt. Definiert und allgemein anerkannt sind die RAID-Konfigurationen Level 0 bis 5 .

RAID 0
Ein logisches Laufwerk, das aus zwei oder mehr Festplattenlaufwerken (oder Laufwerkpartitionen) besteht, wobei die Daten im Round-Robin-Verfahren über die Streifen verteilt werden. Manchmal auch als Disk Striping bezeichnet.

RAID 1
Ein logisches Laufwerk, das aus zwei Festplattenlaufwerken (oder Laufwerkpartitionen) besteht, wobei die Daten, die auf das erste Laufwerk geschrieben werden, auch auf das zweite Laufwerk geschrieben werden. Manchmal auch als Festplattenspiegelung (Disk Mirroring) bezeichnet.

RAID 2
Ein logisches Laufwerk, das aus 36 - 40 Festplattenlaufwerken (oder Laufwerkpartitionen) besteht, wobei die Daten in einzelne Bits zerlegt werden und jeweils 32 Bits "Bit" für "Bit" in die Streifen geschrieben werden. Die zusätzlichen Laufwerke werden zum Speichern eines Fehlerkorrekturcodes verwendet, der zum Rekonstruieren von Daten verwendet werden kann, falls eine Festplatte ausfällt. Wegen der großen Anzahl erforderlicher Laufwerke wird RAID 2 in kommerziellen Systemen selten implementiert.

RAID 3
Ein logisches Laufwerk, das aus drei oder mehr Festplattenlaufwerken (oder Laufwerkpartitionen) besteht, wobei die Daten byteweise im Round-Robin-Verfahren in den Streifen auf die N-1 Festplatten geschrieben werden. Die zusätzliche Festplatte enthält das Paritätsbyte, das durch eine Exklusiv-ODER (XOR)-Operation mit den auf die vorhergehenden N-1 Festplatten geschriebenen Bytes gebildet wird. Das Paritätsbyte kann zusammen mit den Bytes auf den nicht ausgefallenen Festplatten zur Rekonstruktion von Daten verwendet werden, falls eine Festplatte ausfällt. RAID 3 ermöglicht einen sehr hohen Datendurchsatz und wird hauptsächlich in Anwendungen wie Videobearbeitung verwendet.

RAID 4
Ein logisches Laufwerk, das aus drei oder mehr Festplattenlaufwerken (oder Laufwerkpartitionen) besteht, wobei die Daten in Blöcke aufgeteilt und im Round-Robin-Verfahren in den Streifen auf die N-1 Festplatten geschrieben werden. Die zusätzliche Festplatte enthält den Paritätsblock, der durch eine Exklusiv-ODER (XOR)-Operation mit den auf die vorhergehenden N-1 Festplatten geschriebenen Blöcken gebildet wird. Der Paritätsblock kann zusammen mit den Blöcken auf den nicht ausgefallenen Festplatten zur Rekonstruktion von Daten verwendet werden, falls eine Festplatte ausfällt. RAID 4 wird auf kommerziellen RAID-Controllern selten angewendet, da die Leistung beim Schreiben wegen des Engpasses durch die Paritätsfestplatte nur gering ist.

Festplatte 1 Festplatte 2 Festplatte 3
Block 1 Block 2 Block 1 XOR Block 2
Block 3 Block 4 Block 3 XOR Block 4
Block 5 Block 6 Block 5 XOR Block 6


RAID 5
Ein logisches Laufwerk, das aus drei oder mehr Festplattenlaufwerken (oder Laufwerkpartitionen) besteht, wobei die Daten in Blöcke aufgeteilt und im Round-Robin-Verfahren in den Streifen auf alle Festplatten geschrieben werden. Zusätzlich zu den Datenblöcken wird ein Paritätsblock durch eine Exklusiv-ODER (XOR)-Operation mit den auf die Festplatten geschriebenen Blöcken gebildet. Der Unterschied zwischen RAID 4 und RAID 5 besteht darin, dass der Paritätsblock über die Festplatten verteilt wird:

Festplatte 1 Festplatte 2 Festplatte 3
Block 1 Block 2 Block 1 XOR Block 2
Block 3 XOR Block 4 Block 3 Block 4
Block 5 Block 5 XOR Block 6 Block 6


Der Paritätsblock kann zusammen mit den Blöcken auf den nicht ausgefallenen Festplatten zur Rekonstruktion von Daten verwendet werden, falls eine Festplatte ausfällt. Durch die Rotation der Parität über alle Festplatten im Streifen wird der bei RAID 4 durch die Paritätsfestplatte vorhandene Engpass eliminiert.

RAID 0+1
Eine Kombination, bei der ein RAID 0-Streifen auf einen zweiten Streifen derselben Größe gespiegelt wird.

Random I/O
Ein I/O-Load, bei dem aufeinanderfolgende Lese- oder Schreibanforderungen zufällig über die Festplatten verteilt werden. Random I/O ist typisch für Anwendungen mit vielen I/O-Anforderungen, z. B. Datenbanken.

Redundancy (Redundanz)
Die Verwendung zusätzlicher Module, die für den normalen Systembetrieb nicht erforderlich sind. Diese Module werden anstatt ausgefallener Komponenten verwendet (oder können dieselbe Funktion wie diese erfüllen), wodurch das System weiter betrieben werden kann.

Redundant Array of Independent Disks (RAID, Redundantes Array unabhängiger Festplatten)
Ein Festplattenarray, bei dem ein Teil des physikalischen Speichers zum Speichern redundanter Informationen über andere Teile des physikalischen Speichers verwendet wird. Durch die redundanten Informationen können Daten wiederhergestellt werden, falls eine der Festplatten oder der Zugriffspfad zu ihr ausfällt.

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Scalable (skalierbar)
Erweiterbarkeit durch Hinzufügen von modularen Inkrementen ohne die Notwendigkeit größerer Modifikationen am ursprünglichen System. Im Bezug auf die Speicherung kann ein skalierbares System die Anforderungen sowohl von kleinen als auch von großen Systemen hinsichtlich Kapazität, Leistung, Verfügbarkeit, Konnektivität und/oder Verwaltbarkeit effizient handhaben.

Scalability (Skalierbarkeit)
Die Möglichkeit, die Ressourcen und die Leistung entsprechend den Anforderungen der Anwendungen mit minimalen Unterbrechungen auszubauen.

Security Features (Sicherheitsmerkmale)
Zu den Sicherheitsmerkmalen gehören Bedienerzugangsrechte, Autorisierungsstufen und Passwortkontrolle zur Beschränkung des Zugangs zu Dateien und Daten, auf die nicht zugegriffen werden darf.

Serial Storage Architecture (SSA, Serielle Speicherarchitektur)
SSA ist ein Vorläufer von Fibre-Channel und wurde von IBM entwickelt (wird auch noch für einige Produkte von IBM verwendet). SSA verfügt über viele der Eigenschaften von Fibre-Channel und verfügt über eine Speicherschnittstelle für den Netzwerkbetrieb, mit der die gleichzeitige Kommunikation zwischen mehreren Geräten, Subsystemen und Local Host-Prozessoren in der gesamten Umgebung des offenen Systems möglich ist. SSA wird durch Fibre-Channel und die Fortschritte bei der SCSI-Spezifikation kaum noch auf dem Markt verwendet.

Server
Ein Computer, der für eine Aufgabe vorgesehen ist. Ein Datenbank- oder Verzeichnisserver ist z. B. für die Beantwortung der Suchanfragen der Anwender und die Zusammenstellung der Liste der gespeicherten Dokumente verantwortlich, die den Parametern der Anfrage entsprechen.

Small Computer System Interface (SCSI, Systemschnittstelle für Kleincomputer)
Ein Industriestandard für den Anschluss von Peripheriegeräten und ihrer Controller an einen Mikroprozessor. SCSI definiert sowohl Hardware- als auch Softwarestandards für die Kommunikation zwischen einem Hostrechner und Peripheriegeräten. Computer und Peripheriegeräte, die den SCSI-Spezifikationen entsprechen, sollten zusammenarbeiten. Eine einzige SCSI-Schnittstelle kann bis zu sechszehn verschiedene Festplatten, optische Platten, Bandlaufwerke und Scanner steuern, ohne dass die Leistung des Hauptprozessors des Computers darunter leidet. Früher als SASI bezeichnet (Shugart Associates Systems Interface). SCSI wurde aus einer Spezifikation entwickelt, die anfangs 5 MB/s Durchsatz leistete. Heute kann die neueste Ultra3-Schnittstelle bis zu 320 MB/s Durchsatz erreichen.

Snapshot (Schnappschuss)
Eine Kopie von Daten zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt. Auch als "Point-in-time Snapshot" bezeichnet. Snapshots können verwendet werden, zwei Anwendungsservern zu ermöglichen, gleichzeitig auf denselben Datensatz zuzugreifen, z. B. zur Sicherung von Daten auf ein Bandlaufwerk.

SSA (Serial Storage Architecture, serielle Speicherarchitektur)
Eine serielle Schnittstelle für hohe Übertragungsgeschwindigkeiten, die von IBM vermarktet wird.

Storage Area Network (SAN)
Einfach ausgedrückt handelt es sich hierbei um den evolutionären Konnektivitätsschritt, der durch einen Support (z. B. Fibre-Channel) zwischen Host und Speicher verfügbar gemacht wird. Durch diese Konnektivität wird ein echtes Netzwerk aus Speichergeräten und den Hosts zur Verfügung gestellt, die auf den Speicher zugreifen. Eine zentralisierte Ressource von Festplattenlaufwerken und Festplattensubsystemen, die über ein Storage Area Network mit Anwendungsservern verbunden sind.

Storage Capacity (Speicherkapazität)
Menge der Daten, die in einem Gerät für die Informationsspeicherung oder im Hauptspeicher enthalten sein kann, im Allgemeinen als Bytes, Zeichen oder Wörter ausgedrückt.

Storage Density (Speicherdichte)
Bezieht sich in der Regel auf die Aufzeichnungsdichte (bpi, tpi oder eine Kombination aus beiden).

Storage Media (Speichermedien)
Das physikalische Gerät selbst, auf das Daten geschrieben werden. Magnetband, optische Platten und Disketten sind alles Speichermedien.

Storage pool, pooling (Speichergruppe, Gruppierung)
Eine zentralisierte Ressource von Festplattenlaufwerken und Festplattensubsystemen, die über ein Storage Area Network mit Anwendungsservern verbunden sind.

Storage Subsystem (Speichersubsystem)
Ein Festplattensubsystem (siehe dessen Definition), an dessen intelligenten Controller oder I/O-Busadapter andere Arten von Massenspeicher wie CD-ROMs oder Bandlaufwerke angeschlossen werden können.

Storage Virtualization (Speichervirtualisierung)
Storage virtualization abstrahiert die strengen Charakteristiken von physikalischen Speichergeräten zu flexibleren und besser verwaltbaren virtuellen (logischen) Objekten. Dem Anwender oder der Anwendung gegenüber erscheint eine virtuelle Festplatte wie ein problemloses Gerät. Der Speicheradministrator kann ideale virtuelle Festplatten auf einfache Weise neu zuordnen, ohne physikalische Modifikationen an der Hardware vornehmen oder die laufenden Anwendungen unterbrechen zu müssen. Die Virtualisierung wird mit der Vermehrung der Speicherkapazität und der Speichergeräte auch weiterhin von der Notwendigkeit zur Vereinfachung des Speichermanagements vorangetrieben.

Striped Array (Streifenarray)
Eine Gruppe von Festplatten mit einem Array, bei dem die Mapping-Methode RAID Level 0 bzw. disk striping (siehe Definition) angewendet wird.

Striping
Abkürzung für Disk Striping (siehe Definition), auch als RAID Level 0 bezeichnet. Der Prozess des Schreibens von Daten auf mehrere Festplatten statt auf eine einzelne Festplatte. Die Daten werden in Segmente eingeteilt, die auf aufeinander folgende Festplatten geschrieben werden. Striping wird auch als RAID 0 bezeichnet.

Switch
Eine Netzwerkinfrastrukturkomponente, an die mehrere Knoten angeschlossen sind. Im Gegensatz zu Hubs können Switches alle angeschlossenen Geräte mit der vollen Bandbreite versorgen. Switches können außerdem schnell zwischen Knotenverbindungen umschalten.

Synchronous Mirror (Synchroner Spiegel)
Ein gespiegeltes Laufwerk, bei dem Ziel- und Quelllaufwerke bezüglich der I/O-Operationen synchronisiert sind. Wird auch als RAID-1-Konfiguration bezeichnet.

System Disk (Systemfestplatte)
Die Festplatte, auf der die Betriebssystemsoftware gespeichert ist. Die Systemfestplatte ist in der Regel die Festplatte, von der das Betriebssystem zuerst geladen wird. Die Systemfestplatte enthält meist die Swap- und/oder Page-Dateien. Sie kann auch Softwarebibliotheken enthalten, die von mehreren Anwendungen gemeinsam genutzt werden.

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Tape Backup (Bandsicherung)
Die Erstellung von Magnetbandkopien der Dateien auf Festplatten und optischen Platten für die Wiederherstellung nach Ausfällen.

Terabyte (TB)
Abgeleitet von "Tera" (Billionen), obwohl ein Terabyte im Binärsystem des Computers genaugenommen 1.099.511.627.776 Bytes hat. Ein Terabyte entspricht 1.024 Gigabytes.

Throughput (Durchsatz)
Die Geschwindigkeit, mit der Daten von einem Speichergerät zum Host (oder umgekehrt) übertragen werden können. Wird in der Regel in Megabytes/s (MB/s) angegeben.

Throughput-Intensive
Eine Charakterisierung von Anwendungen. Auch als anforderungsintensiv (request-intensive) bezeichnet. Eine durchsatzintensive Anwendung mit hoher I/O-Intensität, bei der die Hauptleistungscharakteristik in MB/s statt in I/Os pro Sekunde (IOPS) angegeben wird.

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Unformatted Capacity (unformatierte Kapazität)
Speicherkapazität von Festplattenlaufwerken vor der Formatierung, auch Gesamtkapazität genannt.

UNIX
Ein Mehrzweck-, Mehrbenutzer-, Multitaskingbetriebssystem, das von AT&T entwickelt wurde. UNIX ist leistungsfähig und komplex und erfordert einen Computer mit viel RAM-Speicher, um die Leistung voll nutzen zu können. UNIX ermöglicht einem Computer, mehrere Benutzer und Programme gleichzeitig zu bedienen. Unix kann auf verschiedenen Computern eingesetzt werden, d. h. Anwendungssoftware kann mit wenig Änderungen auf einem anderen (größeren oder kleinerem) Computer verwendet werden. Dieser Prozess der Anpassung von Programmen an andere Computer wird als "portieren" bezeichnet. In UNIX wird TCP/IP als Standardkommunikationsprotokoll verwendet.

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Value Added Reseller/Value Added Dealer (VAR/VAD, Mehrwertwiederverkäufer/Mehrwerthändler)
Unernehmen, die Geräte von Computerherstellern kaufen, eigene Software und evtl. einige Peripheriegeräte hinzufügen und das ganze Computersystem dann wieder an Endanwender verkaufen.

Virtual disk, virtual volumes, virtualization (virtuelle Festplatte, virtuelle Laufwerke, Virtualisierung)
Eine Speicherressource, die einem Betriebssystem gegenüber wie ein vollständiges Festplattenlaufwerk aussieht und sich auch so verhält, auch wenn es nur eine Festplattenpartition oder ein Stripe Set ist.

Volume Management (Laufwerkmanagement)
Die Fähigkeit, zwei verschiedene Festplatten oder Bandsubsysteme einem Betriebssystem gegenüber als ein logisches System erscheinen zu lassen. Bei vier Festplatten können diese also als eine große Festplattenfarm strukturiert werden, d. h. es können Daten gleichzeitig auf die gesamte Festplattenfarm geschrieben werden.

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Wide Area Network (WAN)
[1] Ein Netzwerk, das die Verbindungen zwischen Geräten über eine großes geographisches Gebiet umfasst. Für derartige Netzwerke sind Wegerechte erforderlich, und sie erstrecken sich über große Entfernungen. [2] Ein Netzwerk, das Computer, Terminals und andere Geräte miteinander verbindet und sich über ein Gebiet erstreckt, das größer als ein einzelnes Gebäude oder ein einzelner Campus ist.

Write Cache (Schreibcache)
Ein Cachesegment, das zum Sammeln von Daten verwendet wird, bevor auf die Festplatte geschrieben wird. Dabei wird die Tatsache ausgenutzt, dass eine einzelne Schreiboperation effizienter als mehrere kleine Übertragungen ist.

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Zoning
Dieser Begriff wird von einigen Switchherstellern verwendet, um die Unterteilung eines SAN in Teilnetze auszudrücken, die verschiedene Konnektivitätsstufen oder Adressierungsmöglichkeiten zwischen bestimmten Geräten im Netzwerk bieten. Für die Zugriffskontrolle von Hosts auf Geräte werden letztlich Routingtabellen verwendet. Dieses Zoning kann über kooperatives Einverständnis der Hosts durchgeführt oder auf der Switchebene durchgesetzt werden. Im letzteren Fall sind die Hosts für die Kommunikation mit dem Switch verantwortlich, um festzustellen, ob sie auf das Gerät zugreifen dürfen.

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